RSS - Really Simple Syndication
Vorläufige Schließung dieses Blogs

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Blog entstand in der Wahlpflichveranstaltung “Innovative Marketingmethoden” bei Professor Illik an der Hochschule Furtwangen. Da das Sommersemester 2010 nun beendet ist und diese Veranstaltung ebenfalls, werd ich mich nun in den wohlverdienten Urlaub begeben und den Blog vorerst schließen. Mich hat das Thema jedoch sehr interessiert und werde diese Seite aufgrund desse weiterführen. Zwar nicht gleich morgen oder nächste Woche, aber in geraumer Zeit werden hier wieder die News und Veränderungen zum Thema “RSS” gebloggt.

Ich wünsche Ihnen alle einen schönen Sommer und erholsame Urlaubstage. Bis zum nächsten Blogeintrag

Ihre

Lisa-Sophie Lang

Google Reader Teil 2

Google Reader

Mit Google Reader ist es möglich, ständig über neue Informationen, die auf favoritisierten Websites erscheinen, per E-Mail benachrichtigt zu werden. Diese Möglichkeit ist sehr praktisch, da man hierbei nur einen Google Account benötigt und sofort loslegen kann. Für den Google Reader ist weder eine Installation noch eine besondere Konfiguration notwendig, da man schon mit der Grundeinstellung eine sehr gute Übersicht für alle abonnierten Internetseiten bekommt.

Google Konto einrichten
Ohne ein eigenes Google Konto ist esnicht möglich, die vielen nützlichen Dienste online zu nutzen. Um sich ein Google Konto einzurichten, muss man lediglich die Startseite des Google Reader besuchen und allgemeine Informationen wie eine E-Mail-Adresse angeben. Nach der Bestätigung einer E-Mail zur Aktivierung, ist das Google Konto in vollem Umfang nutzbar.

Um die Funktionen in vollem Umfang nutzen zu können, benötigt man ein kostenloses Google Konto.

Neue Feeds hinzufügen
Das Besondere am Google Reader ist, dass man sich einen Feed sehr einfach hinzufügen kann. Wie auch bei dem Programm FeedReader ist der Google Reader in der Lage, die URL zu einem RSS-Feed selbstständig zu erkennen. Diese Funktion erleichtert das Einrichten gerade für im Internet unerfahrenere Nutzer, denn es genügt, wenn man statt der Feed-URL die Internetadresse wie beispielsweise http://www.techfacts.net/forum/ eingibt. Innerhalb weniger Sekunden ist die Adresse vollständig geladen und die letzten Nachrichten der Internetseite werden geladen und aufgelistet.

Darstellung der Feeds ändern
Der Google Reader ist in der Einfachheit kaum zu schlagen, denn er bietet zwei Darstellungsmöglichkeiten der Feeds per Mausklick. Zum einen steht die Anzeige jedes einzelnen Feeds in vollständiger Größe zur Verfügung oder eine Liste mit den neuesten Überschriften. Wer einen großen Bildschirm hat, wird die vollständige Anzeige vielleicht lieben, übersichtlicher ist jedoch die genaue Auflistung der Feedsmit Datum, Uhrzeit und weiteren Informationen.

Nachdem die Feeds eingelesen wurden, kann man sich für eine Darstellung entscheiden – in diesem Fall werden die Feeds vollständig angezeigt und sind so ohne weitere Mausklicks problemlos lesbar.

Statistiken
Besonders interessant ist, dass Google Reader von den vielen anderen Programmen und Anwendungen abweicht und eine eigene Statistik anbietet. In der Navigation links findet man hier einen Punkt Trends, der mir als Benutzer genau auflistet, wieviele Abonnements und Feeds ich habe. Außerdem erfahre ich, wann ich zuletzt eine Internetseite verfolgt und gelesen habe. Diese Statistik ist ein nettes Feature, da man in diesem Fall sehr einfach abwägen kann, ob der abonnierte Feed wirklich wichtig ist – schenke ich den meisten Nachrichten einer Internetseite keine Beachtung, sinkt die Prozentangabe der Nutzung.

(Quelle: http://www.techfacts.net/rss-was-genau-ist-das-eigentlich/)

Ansicht und Layout im FeedReader ändern

FeedReader bietet verschiedene Ansichten, die man zusätzlich benutzerdefiniert verändern kann. Über den Reiter Ansicht in der Menüleiste ist es möglich, selbst zu entscheiden, welche Informationen angezeigt werden sollen. Beginnen wir zuerst mit der Einrichtung der Layouts. Standardmaßig haben wir eine Dreiteilung des Bildschirms in die Übersicht der Feeds, die Vorschau eines Artikels und die Navigation beziehungsweise Auswahl der abonnierten Internetseiten.

In der sogenannten Statusleiste lassen sich einige Icons finden, unter anderen drei grau eingefärbte, die wie Tabellen aussehen. Diese drei Icons installieren die drei standardmäßigen Layouts mit nur einem Mausklick. Das erste Icon sorgt dafür, dass die Vorschau des Artikels direkt unter der Liste mit den aktuellen Feedserscheint. Diese Einstellung ist besonders dann zu empfehlen, wenn man keinen großen Bildschirm verwendet. Das Icon daneben stellt drei Spalten nebeneinander ein, was besonders bei großen Widescreen-Monitoren empfehlenswert ist. Hingegen das dritte Icon nur eine Zweiteilung des Bildschirms bewirkt, da alle aktuellen Feeds direkt vollständig dargestellt und nicht in einer Liste angeordnet werden.

FeedReader bietet vordefinierte Layouts, die sich per Mausklick einstellen lassen. Auch gut – die Spalten lassen sich flexibel vergrößern, wenn man mit der Maus an ihnen zieht.

Hat man sich nun für eine Darstellung entschieden, kann man nun über den Reiter Ansicht bestimmten, welche Informationen mit über einen Artikel angezeigt werden sollen. Über Sichtbare Spalten bestätigt oder löscht man nun die Einstellung. Je kleiner der Bildschirm ist, desto weniger Details sollte man sich über einen RSS-Feed anzeigen lassen, um die Übersicht zu behalten. Ansich reicht das Datum zusammen mit dem Titel vollkommen aus, um das Wichtigste mit einem Blick sehen zu können.

Häufig genutzte RSS-Reader

Die Internetseite modernl berichtet in einem interessanten Artikel über – teilweise ältere – Methoden, um Nachrichten einer Website zu abonnieren. Der nachfolgenden Grafik kann man entnehmen, dass Bloglines sehr gern genutzt wird. Allgemein kann man aber sagen, dass Webbrowser häufig über die Favoriten (Lesezeichen) RSS-Feeds darstellen – hier liegt der Firefox vor Opera und Safari. Wahrscheinlich hängt dies damit zusammen, dass der Firefox ein sehr ausgereiftes System mit einer eigenen Oberfläche für RSS ist.

Der Unterschied zur E-Mail

Das Prinzip von RSS kann nicht direkt mit dem der E-Mail verglichen werden, auch wenn es sich in beiden Fällen um den Austausch von Text handelt. Eine E-Mail benötigt einen Sender und Empfänger. Der Sender muss den Empfänger kennen um ihm eine Nachricht zukommen zu lassen. Möchte der Sender die gleiche Nachricht an viele Empfänger senden, muss er auf Listen zurückgreifen. Das System ist in diesem Fall zu ineffizient. Bei der Benutzung von RSS muss der Sender den Empfänger nicht kennen. Er stellt lediglich seinen Text in einem RSS-Channel der Allgemeinheit zur Verfügung. Der Empfänger muss aktiv werden und wissen, von welchem Sender er Nachrichten bekommen möchte. Er kann variabel entscheiden und RSS-Channel abonnieren und wieder abbestellen. So hat der Sender weniger Aufwand und der Leser kann beliebigen Quellen anonym folgen.

Wie bei einer E-Mail werden die Titel als Betreff dargestellt. Möchte man die Nachricht lesen, öffnet sich der Artikel über den Anbieter Google Reader, wenn man sich zuvor kostenlos registriert hat.

Was gerade über den abonnierten RSS-Channel SZ kam

Digitaler Journalismus Zwitschern gehört zum Handwerk

Von Franz Baden

Ohne Social Media und Twitter läuft nur noch wenig bei Journalisten - das ergibt eine aktuelle Studie. Und: Es gibt wieder Grund zur Hoffnung.

Bad news are good news, lautet eine der (zynischen) Grundregeln der Branche. Tatsächlich rechnen die meisten Journalisten stets mit dem Schlimmsten und hoffen damit auf das Beste für ihre Seite eins.

Dressel fordert Regel-Ueberpruefung nach Twitter-Prognosen  

“Mehr Arbeit, mehr Druck, aber mehr Chancen”, fasst der Guardian die Ergebnisse der Digital Journalism Study 2010 zusammen. (© ddp)

Tatsächlich aber ziehen sich, bei allen Grabesreden-Bekundungen auf die Publizistik, inzwischen Silberfäden durch das einst eingedunkelte Bild. Bei einer Umfrage unter 774 Journalisten aus 21 Ländern gaben jetzt 46 Prozent an, dass sich ihre Arbeitssituation durch Neue Medien und Social Media verbessert habe; nur 22 Prozent sehen eine Verschlechterung.

Den Eindruck, den die Digital Journalism Study 2010 des internationalen PR-Netzwerkes Oriella vermittelt, ist: Ohne Blogs, Videos und Twitter läuft nichts mehr in den Redaktionen. Vor zwei Jahren noch gab jeder Vierte an, auf derlei modernen Schnickschnack verzichten zu können - inzwischen sank der Anteil der Verweigerer auf unter 15 Prozent. Jeder Zweite (49 Prozent) erklärt, der eigene Verlag biete selbst redaktionell betreute Blogs an - und 41 Prozent nutzen aktiv den Kurznachrichtendienst Twitter.

Zwitschern gehört zum Handwerk.

Offenbar wird die Digitalisierung zum erlebten Normalfall. Verstärkt werden Chancen gesehen, etwa im Zuge der eigenen Recherche. Generell zeigten sich 40 Prozent der Interviewten von den positiven Effekten der Digitalisierung überzeugt, wobei vor allem in den USA, in Großbritannien und Brasilien Optimismus verbreitet ist.

Dabei werden die Nachteile für die klassischen Medien Presse, TV und Radio gesehen: Immerhin jeder Zweite rechnet damit, dass sein jeweiliges “Offline”-Medium in absehbarer Zeit verschwindet (historischer Vergleichswert: 32 Prozent). Die meisten (40 Prozent) erwarten einen Anzeigenrückgang von mehr als zehn Prozent.

Das offenkundige Motto: Du hast keine Zukunft, also nutze sie.

Fast Dreiviertel der befragten Journalisten erklärten, dass sich ihr jeweiliger Arbeitgeber mit Modellen des Paid Content beschäftige - also mit dem Verkauf von Texten über das Internet Geld erlösen wolle. Jeder Dritte erklärt, dass sein Medium die eigenen Online-Angebote nur für Print-Abonnenten gratis bereitstelle. Die Studie zeige, wie sich “neue Möglichkeiten für innovative Paid-Content-Modelle eröffnen”, sagt PR-Chef Stephan Fink, dessen Fink & Fuchs Relations AG die Befragung zusammen mit PR-Com in Deutschland druchführte.

“Mehr Arbeit, mehr Druck, aber mehr Chancen”, fasst der Guardian die Ergebnisse der Studie zusammen, mit der PR-Experten auf die Lage der Journalisten eingestellt werden sollen.

Dabei gehen die Verfasser des Umfrage-Dossiers davon aus, dass die Ansprechpartner in den Redaktionen mehr produzieren müssen (46 Prozent), länger arbeiten (30 Prozent) und weniger Zeit zum Recherchieren haben (28 Prozent). Weil die Budgets überall gekürzt wurden, entstehen weniger eigene Videos. Nur noch 39 Prozent geben an, dass ihre eigenen Websites selbst gefertigte Bewegtbild-Angebote aufweisen (vorher 50 Prozent).

Und noch eine ermutigend stimmende Einschätzung zum Schluss: 79 Prozent der befragten Journalisten erklären die Qualität ihrer Arbeit sei hoch geblieben - 84 Prozent lieben noch immer ihren Job.

Was gerade über den abonnierten RSS-Channel SZ kam

Digitaler Journalismus Zwitschern gehört zum Handwerk

Von Franz Baden

Ohne Social Media und Twitter läuft nur noch wenig bei Journalisten - das ergibt eine aktuelle Studie. Und: Es gibt wieder Grund zur Hoffnung.

Bad news are good news, lautet eine der (zynischen) Grundregeln der Branche. Tatsächlich rechnen die meisten Journalisten stets mit dem Schlimmsten und hoffen damit auf das Beste für ihre Seite eins.

Dressel fordert Regel-Ueberpruefung nach Twitter-Prognosen  

“Mehr Arbeit, mehr Druck, aber mehr Chancen”, fasst der Guardian die Ergebnisse der Digital Journalism Study 2010 zusammen. (© ddp)

Tatsächlich aber ziehen sich, bei allen Grabesreden-Bekundungen auf die Publizistik, inzwischen Silberfäden durch das einst eingedunkelte Bild. Bei einer Umfrage unter 774 Journalisten aus 21 Ländern gaben jetzt 46 Prozent an, dass sich ihre Arbeitssituation durch Neue Medien und Social Media verbessert habe; nur 22 Prozent sehen eine Verschlechterung.

Den Eindruck, den die Digital Journalism Study 2010 des internationalen PR-Netzwerkes Oriella vermittelt, ist: Ohne Blogs, Videos und Twitter läuft nichts mehr in den Redaktionen. Vor zwei Jahren noch gab jeder Vierte an, auf derlei modernen Schnickschnack verzichten zu können - inzwischen sank der Anteil der Verweigerer auf unter 15 Prozent. Jeder Zweite (49 Prozent) erklärt, der eigene Verlag biete selbst redaktionell betreute Blogs an - und 41 Prozent nutzen aktiv den Kurznachrichtendienst Twitter.

Zwitschern gehört zum Handwerk.

Offenbar wird die Digitalisierung zum erlebten Normalfall. Verstärkt werden Chancen gesehen, etwa im Zuge der eigenen Recherche. Generell zeigten sich 40 Prozent der Interviewten von den positiven Effekten der Digitalisierung überzeugt, wobei vor allem in den USA, in Großbritannien und Brasilien Optimismus verbreitet ist.

Dabei werden die Nachteile für die klassischen Medien Presse, TV und Radio gesehen: Immerhin jeder Zweite rechnet damit, dass sein jeweiliges “Offline”-Medium in absehbarer Zeit verschwindet (historischer Vergleichswert: 32 Prozent). Die meisten (40 Prozent) erwarten einen Anzeigenrückgang von mehr als zehn Prozent.

Das offenkundige Motto: Du hast keine Zukunft, also nutze sie.

Fast Dreiviertel der befragten Journalisten erklärten, dass sich ihr jeweiliger Arbeitgeber mit Modellen des Paid Content beschäftige - also mit dem Verkauf von Texten über das Internet Geld erlösen wolle. Jeder Dritte erklärt, dass sein Medium die eigenen Online-Angebote nur für Print-Abonnenten gratis bereitstelle. Die Studie zeige, wie sich “neue Möglichkeiten für innovative Paid-Content-Modelle eröffnen”, sagt PR-Chef Stephan Fink, dessen Fink & Fuchs Relations AG die Befragung zusammen mit PR-Com in Deutschland druchführte.

“Mehr Arbeit, mehr Druck, aber mehr Chancen”, fasst der Guardian die Ergebnisse der Studie zusammen, mit der PR-Experten auf die Lage der Journalisten eingestellt werden sollen.

Dabei gehen die Verfasser des Umfrage-Dossiers davon aus, dass die Ansprechpartner in den Redaktionen mehr produzieren müssen (46 Prozent), länger arbeiten (30 Prozent) und weniger Zeit zum Recherchieren haben (28 Prozent). Weil die Budgets überall gekürzt wurden, entstehen weniger eigene Videos. Nur noch 39 Prozent geben an, dass ihre eigenen Websites selbst gefertigte Bewegtbild-Angebote aufweisen (vorher 50 Prozent).

Und noch eine ermutigend stimmende Einschätzung zum Schluss: 79 Prozent der befragten Journalisten erklären die Qualität ihrer Arbeit sei hoch geblieben - 84 Prozent lieben noch immer ihren Job

Was gerade über den abonnierten RSS-Channel SZ kam

Soziale Netzwerke Scheidungsanwälte durchschnüffeln Facebook

Verheiratete Facebook-Nutzer mit einem Hang zu Affären haben ein Problem: Immer häufiger nutzen Scheidungsanwälte die Datenspuren auf dem Freundschaftsnetzwerk.

Scheidungsanwälte reiben sich die Hände: Weil viele Menschen die Angewohnheit besitzen, auch die trivialsten Alltagsbegebenheiten im Internet zu veröffentlichen, finden sie in sozialen Netzwerken leicht Beweise für Untreue oder schlechtes Verhalten.

Massenprotest gegen Facebook 

Facebook liefert oft Beweismaterial für Scheidungsanwälte. (© ag.ddp)

81 Prozent der Mitglieder des amerikanischen Verbands für Scheidungsanwälte hatte bereits mit Beweisen zu tun, die auf Facebook, Twitter oder MySpace veröffentlicht wurden.

Facebook sei dabei unangefochtener Spitzenreiter bei virtuellen Dramen, die zu einem realen Ehekrach führen, sagte Verbandspräsidentin Linda Lea Viken der Nachrichtenagentur AP.

Die Fälle, die sie dabei aufführt, zeugen von einer gewissen Naivität im Umgang mit öffentlichen Informationen. So bestritt ein Ehemann in einem Scheidungsverfahren, ein Problem mit aggressivem Verhalten zu haben. In seiner Selbstbeschreibung auf Facebook war dann jedoch der Satz “Wenn Du die Eier hast, Dich mir in den Weg zu stellen, trete ich Dich in die Unterwerfung” zu lesen.

Mama auf der Kifferparty

Eine Mutter bestreitet vor Gericht, ein Drogenproblem zu haben, veröffentlicht aber auf Facebook Bilder von sich, die sie bei Kifferpartys zeigen. Eine andere Mutter holt ihre Kinder nie zur verabredeten Zeit ab - wie sich herausstellt, spielt sie in dieser Zeit lieber Farmville oder World-of-Warcraft. Auch pikante Bilder von Ehemännern mit Frauen, die sie ihrer Partnerin gegenüber nur als “gute Freundin” ausgeben, seien zu finden.

Bildstrecke zum Thema

Service Datenschutz Privat trotz Facebook

Wie oft solche Beweise eingesetzt werden, ist umstritten: Anwälte sprechen von etwa zehn Prozent, eine Statistik der britischen Scheidungsseite Divorce Onlinegeht von 20 Prozent aus. “Wir erhalten dort wirklich gute Beweise”, sagte Vilken AP, “Sie können keine komplexe Seite auf Facebook fälschen. Die Richter haben keinen Problem, solche Beweise zuzulassen.”

[Flash 9 is required to listen to audio.]

2. Podcast zum Thema “Was sind RSS-Feeds und was ist ein Atom”

Gesprochen von Lisa-Sophie Lang am 28. Juni 2010

[Flash 9 is required to listen to audio.]
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1. Podcast zum Thema “Einführung in RSS”

Gesprochen von Lisa-Sophie Lang am 25. Juni 2010

RSS Bandit

RSS Bandit ist ein kostenloser RSS/Atom-Aggregator für Windows, der Source Code liegt offen bei SourceForge vor. Das Programm ist unter http://www.rssbandit.org/ erhältlich. Zur Installation wirds das .Net Framework benötigt, das kostenlos von der Microsoft-Seite heruntergeladen werden kann. Die Darstellung kann angepasst werden. Wie fast alle NEwsreader erlaubt RSS Bandit das Ansehen der Postings in einem programminternen Browser, der auf dem Internet Explorer basiert.

RSS Bandit erlaubt wie FeedDemon und NetNewsWire die Synchronisation mit Newsgator, kann aber auch über FTP oder WebDaV synchronisiert werden.

RSS-Reader im Firefox

Der Browser Firefox der Mozilaa Foundation bringt von Haus aus keinen RSS-Reader mit, es ist aber mit Bordmitteln möglch, einen Feed zu abonnieren, indem man auf das Feedsymbol klickt und den entsprechenden Feed auswählt. Wenn es nur einen Feed gibt, kann der Benutzer wählen wo er ihn gerne ablegen möchte. Der Feed wird als dynamisches Lesezeichen abgelegt, und beim Auswählen des Links klappt ein Untermenü mit allen aktuellen Einträgen des Feeds auf. Gerade bei vielen Feeds kann das unübersichtlich werden, auch wenn die Lesezeichen in der Sidebar geöffnet werden und die einzelnen Feeds dort der Reihe nach durchgesehen werden können.

Durch die Plugin-Architektur kann Firefox um viele nützliche Funktionen erweitert werden, und ein solches Plugin, Sage, erweitert Firefox um eine komfortable Funktion zum Lesen und Verwaltenvon Feeds. Dies beginnt damit, dass eine bestehende und in OPML vorliegende Liste von Feeds importiert werden kann, was Firefox mit Bordmitteln nicht leisten kann. Das Sage-Plugin kann kostenlos unter http://sage.mozdes.org/ herunter geladen werden. Natürlich ist das Sage-Plugin nicht das einzige FeedreaderPlugin für Firefox. Eine Übersicht aller zur Verfügung stehenden Plugins ist unter https://addons.mozilla.org zu finden.

Die derzeitige Version 5.0 des Firefox-Browsers liegt noch als Beta-Version vor, in dieser Version ist ein Feedreader integriert, und es ist davon auszugehen, dass dieser einige Plugins obsolet werden lässt.

Bloglines - populärste webbasierte Reader

Bloglines ist einer der populärsten webbasierten Reader für die Verwaltung und das Lesen von Feeds. Der zu www.ask.com gehörende kostenlose Dienst wartet neben den Feedreader-Funktionen mit einer ganzen Reihe von Extras auf. Die bereits zuvor erwähnte ask.com Blog&Feedsuche liefert Ergebnisse bei der REcherche nach interessanten Blogs. Eine bestehende und im OPML-Format vorliegende Feedsammlung kann importiert werden, aus Bloglines heraus kann im gleichen Format auch exportiert werden. Bloglines empfiehlt außerdem Blogs, die zu den eigenen Blog-Abonnements passen. Blogeinträge können als Clipping gespeichert werden oder in einem eigenen Blog zitiert werden. Ein eigenes Blog wird von Bloglines selbst angeboten, die abonnierten Feeds werden dann automatisch in einer Blogroll übernommen. Aber auch für Blogs, die nicht von Bloglines betrieben werden, gibt es Werkzeuge wie die automatisch aktualisierten Blogrolls und kleine Button, die von dem eigenen Blog gleich zu der Abonnementseite bei Bloglines führt.

Neben den Blog- und newsfeeds sind auch Abonnements anderer Dienste möglich

- die Verfolgung von Sendungen, die über UPS, FedEx, DHL, Hermes, etc. verschickt wurden

- E-Mail-Newsletter

- Wettervorhersagen für bestimmte Orte

- Suchergebnisse, mit denen zum Beispiel die neusten Blogeinträge zu einem bestimmten Thema automatisch beobachtet werden

Bloglines ist nicht nur als Webinterface unter http://www.bloglines.com verfügbar, sondern auch als Version für mbile Geräte unter http://bloglines.com/mobile. Darüber hinaus werden Benachrichtigungstools für verschiedene Browser und Betriebssysteme angeboten, so dass der Benutzer informiert wird, wenn ein neuer Eintrag in einem der Abonnements auftaucht. Und wer selbst eine Schnittstelle zu den Bloglines-Diensten programmieren möchte, der kann sich der unter http://bloglines.com/services/api/ dokumentierten Bloglines-API bedienen, Desktop-Applikationen wie NetNewsWire und FeedDemon bieten bereits heute die Synchronisation mit Bloglines an.

Auch zur Trendsuche ist Bloglines nützlich: Neben einer Liste der am häufigsten gelesenen Blogs stellt eine weitere Funktion die populärsten Themen vor.

Google Reader

Der ebenfalls kostenlos im Web nutzbare Google Reader wurde im Oktober 2005 von Google vorgestellt und ist unter http://www.google.com/reader erreichbar. Die Oberfläche wirkt (wie bei fast allen neuen Google-Produkten) spartanisch. In den Reader ist eine Blogsuche integriert, aus der Feeds direkt abonniert werden können. Wie bei Bloglines ist es auch bei dem Google Reader möglich, vorhandene und im OPML-Format vorliegende Feeds zu importieren. Die News aus den abonnierten Feeds können auf der personalisierten Google-Startseite integriert werden. Feeds können mit Lables versehen und Einträge markiert weden, die Benutzung des Google Readers gleicht hier der von GoogleMail. Feeds können auch mit anderen geteilt werden über die “Share”-Funktion. Neben dem reinen Webfrontend existiert auch eine Version für mobile Endgeräte.

Blogs machen RSS populär

Sinn macht so ein RSS-Feed z.B. bei einem Blog, und der Blogger-Szene verdankt die Technik des Newsfeeds, die ursprünglich nur von Nachrichtenagenturen oder Börsentickern eingesetzt wurde, ihre stürmische Verbreitung im Lauf der letzten 12 Monate.

Intensiv-Blogger schicken täglich in mehreren Raten 20 oder mehr Einträge an ihre Blogs. Da wäre es unrealistisch, zu erwarten, daß selbst treue Freunde alles mitbekommen, was sich auf der Seite tut - von einigen anderen Hard-Bloggern einmal abgesehen. Deshalb der RSS-Feed: Wer wissen will, was sich auf der Szene tut und auch mitbloggen möchte, ohne den ganzen Tag lang von Seite zu Seite zu surfen, legt sich einen Feed-Reader zu und läßt ihn, sagen wir mal jede Stunde, bei seinen bevorzugten Blogs vorbeischauen. Die zurückgebrachten Neuigkeiten lassen sich mit einem Blick überschauen, und wenn etwas dabei ist, das eine unmittelbare Antwort erfordert - nun, ein Mausklick, und schon ist man da. Außerordentlich praktisch - wenn man Blogger ist.

Quelle: www.webwriting-magazin.de